Heimatkundlichen Verein Köllertal e.V.
Heimatkundlicher Verein Köllertal e.V.
Aufgabe des Vereins ist es, in den drei Köllertal-Gemeinden Heusweiler, Püttlingen und Riegelsberg den Heimatgedanken zu pflegen, zu fördern und zu verbreiten – unabhängig von bestehenden Verwaltungs- oder politischen Grenzen.
Warum kam es zur Vereinsgründung?
Als das alte evangelische Pfarrhaus in Heusweiler einem Parkplatz weichen sollte, suchten besorgte und empörte Bürger aus Heusweiler und Dilsburg nach Möglichkeiten, dieses Vorhaben zu verhindern. Zunächst dachte man an die Gründung einer Bürgerinitiative zur Erhaltung des Pfarrhauses. Schon bald wurde jedoch der Vorschlag derjenigen aufgegriffen, die sich in ihrer Freizeit mit Heimat- und Familienkunde befassten, die Ziele eines neu zu gründenden Vereins weiter zu fassen.
Da das Köllertal sowohl landschaftlich als auch geschichtlich eine Einheit bildet und enge familiäre Verflechtungen zwischen den einzelnen Gemeinden bestehen, ließ sich das Arbeitsfeld des neuen Vereins leicht festlegen. Dies spiegelt sich auch im gewählten Namen „Heimatkundlicher Verein Köllertal“ wider.
Am 23. Juli 1982 wurde in der Ratsschenke Heusweiler von neun Gründungsmitgliedern die Gründung des Vereins beschlossen. Die ausgearbeitete Satzung wurde am 8. November 1982 in einer Mitgliederversammlung angenommen und am 10. Februar 1983 in das Vereinsregister eingetragen.
Zunächst widmete sich der Verein der Rettung des alten evangelischen Pfarrhauses in Heusweiler. Im Laufe der Jahre konnten zahlreiche historische Themen bearbeitet werden. Viele Heimatkundlerinnen und Heimatkundler widmeten sich den unterschiedlichsten Aspekten der vielfältigen und interessanten Geschichte des Köllertals.
In der alten Heusweiler Schule konnte mit der Köllertaler Heimatstube eine dauerhafte Bleibe eingerichtet werden. Zusammen mit weiteren Räumlichkeiten in diesem Gebäude dient sie der Unterbringung der umfangreichen Sammlung von Dokumenten, Bildern, Karten, Büchern und Gebrauchsgegenständen. Darüber hinaus unterhielt der Verein von 2003 bis 2022 in der alten Schule in Walpershofen einen weiteren Ausstellungsraum. Dieser musste jedoch aufgrund der Unterbringung von Flüchtlingen aufgegeben werden; die dort ausgestellten Sammlungsstücke wurden eingelagert.
Im vereinseigenen Publikationsorgan, dem „Köllertaler Bote“, werden die zahlreichen Ausarbeitungen zur Geschichte des Köllertals veröffentlicht.

